Das Huhn von Crossen - Fotos

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Zeitgeschichtliche Bilddokumente aus Crossen

Schmuckbild um 1900

Text im Bild:

Ruft einst das Vaterland uns wieder als Reservist als Landwehrmann
So legen wir die Arbeit nieder
Und folgen treu der Fahne dann !

Erinnerung an meine Dienstzeit!

Oben im Bild ist König Albert (Regierungszeit 1873-1902)  zu sehen und unten im Bild Bruno Irmscher aus Crossen, gebürtiger Königshainer

Hergestellt von Buchbinderei - Buch- und Papierhandlung - Bilderrahmen Fabrikation Herrmann Illgen, Mittweida Rochlitzer Strasse 15.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1899 - Reserve - 1901

 7. Kompanie des
 8. Infanterieregiments
 "Prinz Johann Georg" Nr. 107
 Leipzig

(Montage, Emil Zapf, Leipzig-Gohlis 1901)

Lebt wohl Kameraden, Kaserne auch du, Parole ist "Heimath" Reserve hat Ruh!
(Text im Bild)

Flur Euba

 

1899 - III. Korporalschaft - 1901

Seidel, Gefr. Forchheim, Gefr. Schunk, Fichtler, Osselt, Höhne, Grösche.
(stehend v.li.)

Gefr. Lindner, Untffz. Quass, Günter I, Gefr. Irmscher.
(sitzend v.li.)

Örtel, Stark.
(liegend v.li.)

 

1899

II. Rekruten Korporalschaft
der 7. Kompanie des
8. Infanterieregiments
"Prinz Johann Georg" Nr. 107
Leipzig-Gohlis

Der Crossener Gemeinderat um 1900 ?

 

 

Vorn sitzend von links

1. Schneider Theodor
2. Jahn Herrmann,
3. Weinrich Ernst, Gemeindevorstand
4. Berthold Heinrich
5. Vogel Franz

(Aufnahme Richard Brand, Mittweida)

Hinten stehend von links

1. Franke Friedrich
2. Gläßer Friedrich
3. Teupel Moritz
4. Schilling Bruno
5. Lippmann Wilhelm
6. Stockmann Oswald
7. Rüdiger Karl           

Laut Adressbuch des Amtsgerichtsbezirkes von Mittweida aus dem Jahr 1903, sind folgende Mitglieder des Gemeinderates Crossen genannt:

Traugott Emil Friedemann, Karl Richard Hofmann, Friedrich Hermann Teichmann, Fürchtegott Theodor Schneider, Friedrich Oswald Geißler, Karl Friedrich Franke, Gustav Emil Naumann, Robert Emil Möhler, Ernst Wilhelm Grimmer und Oswald Gustav Prescher.
Gemeindevorstand und Gemeindekassierer ist Friedrich Arno Stockmann.
Gemeindeälteste sind Friedrich Hermann Jahn 1. und Friedrich Ernst Oswald Stockmann.

 

Der Crossener Kirchenvorstand 1929

Aufgenommen im Fotoatelier Kurt Schröder in Mittweida

Hinten rechts stehend Emil Max Bemmann, Bildmitte Pfarrer Richard Herrmann Plügge
(amtierte von 1907-1933 in Crossen), weitere...???

 

Schulklasse mit Lehrern (ca.1910 ? v.d. Schule)

 

Verkehrsunfall mit Todesfolge - Beerdigungsgottesdienst 1933 - NSKK Kameraden stehen Spalier -

† Gustav Gerhard Menzel

Gestorben: Montag 10. Oktober im Krankenhaus Marienberg.
Beerdigung: Donnerstag 13. Oktober von Haus in Crossen Nr. 109.
Beruf: Handlungsgehilfe, ledig
Todesursache: Gehirnbluten
Alter: 23 Jahre, 4 Monate, 21 Tage

Zum Verlauf des Unglückes

Gerhard Menzel war begeisterter Motorradfahrer, Mitglied des NSKK (Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps) in Mittweida. Diese Vereinigung veranstaltete am Wochenende des 8./9. Oktober ein Motorradrennen in Marienberg, welches er mit vielen anderen Kameraden besuchen wollte. Um zeitig zu deren Beginn am Ort zu sein fuhr er bereits am Freitagabend von zu Hause los. Damals war die Straße von Crossen Ortsmitte (bei Abzwg.Hiller/Reiterhof Schneider) direkt nach Erlau noch benutzbar. Gerhard Menzel befuhr diese an dem dunklen Herbstabend, hinter der Eisenbahnbrücke biegt die Strasse in einer scharfen Rechtskurve in Richtung Dorf Erlau. (Die Strasse bzw. der Feldweg ging bis er überackert wurde, ca. 1980, zwischen Wisbar und Schneider entlang und man kam in Erlau in der Kurve der Strasse nach Geringswalde, zwischen Umtech und Sachsenhof herraus, Gartenstrasse, Ecke Mittweidaer Strasse. Ein kurzes Stück kann man heute noch sehen, im Bild in Richtung Erlau ungefähr die Mitte der Strecke. Hier klicken um den Ort des Bildes aus der Vogelperspektive zu sehen, er ist mit einer blauen Ortsmarke versehen. )  In dieser Kurve fuhr das Pferdefuhrwerk des Bauern Hammer aus Crossen (heute Auraß), ohne Beleuchtungslaterne und so fuhr der Motorradfahrer möglicherweise in das Fuhrwerk. Und stürzte in den Straßengraben. Das Motorrad wurde fahruntüchtig. Jemand eilte zum nächsten Telefon, es hatte dies Herr Gendarmerie-Hauptwachtmeister ( lt. Adressbuch 1938 des Amtsgerichtsbezirkes Mittweida,1933 ? Dienstbezeichnung ) Rannacher. Ob es Gerhard Menzel selbst gewesen ist? Jedenfalls bestellte er bei Vereinskameraden in Mittweida Hilfe. Er bekam ein anderes Motorrad und mit diesem gelangte er noch am gleichen Abend nach Marienberg. Dort wurde ihm Übel und er wurde zum Arzt geführt, welcher ihn ins Marienberger Krankenhaus einwies, mit der Diagnose Gehirnbluten. Dort verstarb er am Montag 10. Oktober morgens ¾ 7 Uhr. Ein Bestattungswagen brachte seinen Leichnam nach Hause in sein Elternhaus, wo er im Sarg aufgebahrt wurde, wie es damals üblich war. Die Organisation des Begräbnisses wurde von den Kameraden des NSKK und der Nationalsozialistischen Partei veranlasst und so der trauernden Familie abgenommen. 3 Tage lang hielten seine Kameraden, Tag und Nacht, am Sarg Ehrenwache, je 2 Mann zugleich. Am Donnerstag 13. Oktober begann die Begräbnisfeier von Haus aus. Pfarrer Richard Weigel aus Erlau mit Kantor und Schülerchor holten mit Gebet und Gesang die Leittragenden ab. Der Leichnam im Sarg wurde im geschmückten Leichenwagen dem Trauerzug voran zum Friedhof geleitet. Kameraden des NSKK und der NS-Partei standen vor dem Friedhof bis ans Grab Spalier. Später um das Grab stehend während der Einsenkung des Sarges in das Grab erhoben diese den rechten Arm zum "Deutschen Gruß" als Ehrenbezeugung. 

Quelle:  Gerhard Reichel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Crossen 1943.
"Sippefeier" 1643-1943
300 Jahre auf dem Hof.
Eine Erfindung der Nationalsozialisten, oder gab es das schon vorher???

 

Rittergut vor 1946.

 

Crossen 1946 - Bodenreform

Rittergut Crossen - Frühjahr 1946 - Sowjetische Militärverwaltung (Li.Bild ganz re. Bürgermeister Stolze.)

 

 

Schulklasse 1953 vor der Schule, in der Mitte die Lehrerin Fräulein Fliegenschmidt.
(im Hintergr.d.Gasthof)

 

 

- Bilder vom Heimatfest 1958 - Stellen war bei Stockmann und Auraß auf dem Hof -

 

Wer ist der "Tanzbär" ?

Stockmann Werner rechts auf dem Kutschbock.

Stockmanns Hofeinfahrt.

Gerhard Zimmer, rechts im Bild auf dem Kutschbock, dahinter stehend Schneidermeister Herbert Müller, (heute) an der Wendeschleife in Obercrossen.

Stockmanns Hof in Obercrossen.

Mittweidaer Löwenbräu

Der Schmiedewagen mit Bahrmanns.

Roland Bemmann rechts im Bild auf dem Kutschbock

Meyer Hans rechts

Links im Bild Teichmann Hellfried.

Lange Gottfried rechts im Bild auf dem Kutschbock

Wolfgang "Lumpi" Teichmann rechts im Bild auf dem Kutschbock

In der Kutsche Gerstenberger Willi, 1958 der älteste Crossener, auf dem Kutschbock Schlimper Max.

Was sind denn das für schöne Trachten???

 

 

- Bilder vom Heimatfest 1969 -  Die Straße wurde 1962 neu gebaut -

Tischlerei Klaus Kern

Wer ist der Tanzbär ???

Roland Werner kutschiert Schneewittchen und die 7 Zwerge.

Gerhard Zimmer an den Zügeln daneben Gerd Bacher, bei Fuchs Abzweig Arras

Gotthard Merkel am Lenkrad, daneben Hellfried Merkel

Links im Bild auf dem Kutschbock Herbert Jahn, daneben Gerhard Zimmer.

 

Postkarten